Ein ungewöhnlich leckeres Zwischending

Oft sind es die simplen Gerichte, die einen glücklich machen. Pizza patate ist so ein Gericht. Ich habe etwas rumexperimentiert und raugekommen ist dabei dieses Zwischending- weder Pizza noch Flammkuchen. Wenige Zutaten auf einfache Art verarbeitet- diese Kombination macht das Gericht heiß begehrt. Der Pizzateig ist selbsverständlich hausgemacht- nach unzähligen Varianten habe ich eine Variante zusammengebastelt, die mich zufriedenstellt. So sieht der Teig aus, wenn er schön aufgegangen ist.

Pizzateig

(diese Teigmenge reicht bei uns für zwei Bleche Pizza- wir mögen die Pizza sehr dünn)

  • 300g Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 200 ml Milch
  • 1 Knoblauchzehe- durchgepresst
  • Salz

200ml Milch leicht erwärmen, Trockenhefe und Zucker einrühren. Mehl durchsieben, Salz, Olivenöl und etwas Salz hineingeben. Mit der aufgelösten Hefemischung zu einem glatten Teig verkneten. Ich nehme zuerst die Knethaken, danach knete ich von Hand, bis der Teig glatt und elastisch wird. Abdedeckt in einer Schüssel gehen lassen- so ca. 1 Stunde.

Pizza Patate mit Lachs und Kartoffeln

  • Pizzateig
  • 1-2 Becher Creme fraiche- vermischt mit Salz und Pfeffer
  • 4-5 kleine rosa Kartoffeln- gewaschen und fein gehobelt
  • Rosmarinzweige
  • Räucherlachs

Pizzateig ausrollen, mit abgeschmeckter Creme fraiche bestreichen. Mit feingehobelten Kartoffelscheiben, Lachs und Rosmarinzweigen belegen. Bei 220 Grad ca. 15 min backen.

Buon Appetito!


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Beschwipster Ameisenkuchen

Dieser Kuchen hat das Zeug zum “Lieblingskuchen” und ist eins dieser Rezepte, das man gleicht mitnimmt, wenn man den Kuchen mitbringt. Sogar Backanfänger bekommen ihn leicht hin, ohne die Küche zu verwüsten. Und das Rezept ist sogar männergeignet- mit ewas Übung bekommt jeder Mann diesen Kuchen hin. Über diese süße Leckerei freut sich bestimmt jede Frau.

Da sich das Rezept sehr gut halbieren lässt, kann man zwei kleine Kuchen backen und einen davon verschenken.

Rezept:

  • 4 Eier
  • 250g Zucker
  • 250g Mehl ( oder 125 g Mehl und 125g gemahlene Nüsse)
  • 250g Butter oder 200ml Öl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Rum
  • 2 EL Kakao
  • 150ml Rotwein
  • 3 EL Schokostreuseln

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier trennen. Eiklar mit etwas Salz halb steifschlagen, 125g Zucker hinzufügen und steifschlagen. Eigelbe und den restlichen Zucker abwechselnd mit dem Eischnee vermischen und schaumig schlagen. Butter schmelzen, Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt vermischen. Alles abwechseln zur Masse geben und mit dem Rotwein und 1 EL Rum zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Schokostreusel unterrühren. Die Teigmenge reicht für eine Kastenform oder eine 26er Springform. Kuchenform ausbuttern, mit Mehl aussstäuben und den Kuchen bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

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Siebengiebelhof- der Hof mit den glücklichen Tieren

Ich habe neulich den Siebengiebelhof erwähnt – heute möchte ich näher darauf eingehen. Als Stadtmench ist es nicht immer einfach, an richtig gute Fleischprodukte vom Bauerhof zu kommen. Klar gibt es in Berlin einige Bioläden und gute Metzger, aber auch die können einem nicht garantieren, dass die geschlachteten Tiere ein glückliches Leben hatten. Per Zufall wurde ich vor einiger Zeit auf einen kleinen Bauernhof in Drenkow aufmerksam, dieser liegt so ziemlich mittig zwischen Berlin und Hamburg. Diese alter Bauernhof ist das Zuhause vom Ochsen Rafaelo gewesen, der hier bestimmt ein glückliches, würdevolles Leben hatte und sich ausgiebig auf den Wiesen austoben konnte. Das hier war mal Rafaelo (an dieser Stelle sollen Vegetarier bitte aufhören zu lesen). Das Paket besteht aus Hack, Rouladen, Steaks, Braten, Gulasch, Suppenfleisch und Beinscheiben.

Ich bin sehr anspruchsvoll, was die Qualität von Fleisch angeht. Nach den vielen Skandalen der letzten Jahre, sollte man sich gut überlegen, was man seinem Körper antut. Die Investition in die Gesundheit ist für mich die einzige sinnvolle Investion.

Immer wenn ein Tier vom Siebengiebelhof in den Tierhimmel davonschwebt, wird man per Mail benachrichtigt (man muss sich natürlich erstmal für den Verteiler anmelden), welches Tier geschlachtet worden ist und man kann eine Bestellung aufgeben. Ich bin von dieser Aktion sehr angetan. Habe jetzt das zweite Mal das 5 KG Familienpaket  bestellt und werde es bestimmt wieder tun. Man kann sich zwischen einem Familienpaket oder Edelpaket vom Rind oder Schwein entscheiden. Die Fleischqualität ist hervorragend, nach dem Zubereiten verdampft nicht sofort die Hälfte und das Fleisch ist wunderbar zart. Die Fleischstücke werden vakuumiert geliefert und man kann sie problemlos einfrieren. Ich friere Fleisch zwar ungerne ein, aber bei der Qualität ist das wirklich kein Problem. Frischer geht es wohl wirklich kaum.

Vielen Dank an Herrn Grigat, der mir das Paket so liebevoll zusammengestellt hat.

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Ein klassischer Marmorkuchen geht immer

Dieser Marmorkuchen gelingt wirklich immer- bei den wenigen Zutaten kann nichts schiefgehen. Ein Back-Kandidat ohne viel Aufwand, schnell zubereitet und noch schneller aufgegesen. Bei der Kälte gibt es nichts schöneres als ein Stück Marmorkuchen- oder zwei oder drei. Es ist und bleibt ein Klassiker der immer noch sehr viele Fans hat. Nach diesem Rezept gelingt der Kuchen so gut wie immer und kommt wunderbar aus der Form raus. Das Muster kann jeder selbst bestimmen- unser Kleiner ist bei uns der Mustermacher und somit ist unser Muster immer ein Unikat! Leider ist das Foto vom Anschnitt total unscharf geworden. An sich reicht es aber wenn man eine hell-dunkel-hell Schicht macht und mit einem Spieß einmal durch die Form fährt.

Rezept

  • 5 Eier
  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100ml neutrales Öl
  • 100ml Naturjoghurt
  • Zitronenabrieb von einer unbehandelten Zitrone
  • 1 EL Rum
  • 2 EL Kakao

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelbe mit Zucker sehr schaumig schlagen, Joghurt, Öl, Rum und Zitronenabrieb hinzufügen. Mehl mit Backpulver vermischen. Die Mehlmasse löffelweise unterschlagen. Ich siebe meine Mehlmasse vorher durch- alte Angewohneit, es soll den Teig luftiger machen. Hier noch weitere Argumente fürs Sieben. Das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Ein Drittel der Masse wird nun mit gesiebtem Kakao vermengt. Die Kuchenform ausfetten und mit Mehl ausstreuen. Der Teig wir nun folgend geschichtet- hell- dunkel- hell. Danach mit einem langen Spieß einmal durch die Form fahren und in den Ofen bei 160 Grad 60 Minuten schieben.

Ich wünsche ein gutes Gelingen.

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Glückliche Rouladen gebettet auf Zupfrotkraut

Weinachten habe ich gezupftes Rotkraut zu Ente serviert und wir waren alle hin und weg- wäre ich so eine zarte Ente, wäre ich wirklich beleidigt. Ich habe schon einige Rezepte probiert aber dieses hat mich begeistert. Das Rezept ist von Kolja Kleeberg und trifft meinen Geschmack auf den Punkt. Das Rotkraut muss einige Tage in der Kälte mariniert werden- der Aufwand lohnt sich. Rupft das Rotkraut in Gummihandschuhen, sonst läuft man noch Tage später mit violetten Händen durch die Gegend. Man erspart sich einige komische Kommentare. Dazu gab es Rouladen vom glücklichen Rind namens Bootsmann.

Rotkraut

(Quelle Kolja Kleberg)

  • 0,5 Kopf Rotkohl, ca. 1 kg
  • 0,5 l Rotwein
  • 300 ml Portwein, rot
  • 0,5 l Apfelsaft
  • 1 Stange Zimt
  • 5 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • frische Wacholderbeeren
  • 10 Pfefferkörner, weiß
  • 2 Sternanis
  • 2 Pimentkörner
  • 2 EL Gänseschmalz
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Äpfel, säuerlich
  • 2 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 4 EL Wildpreiselbeeren, kalt gerührt
  • Zucker, Salz

Den Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen, mit den Händen in zwei Euro-Stück große “Flecken” zupfen. In einer Schüssel salzen und zuckern, mit Rotwein, Portwein, Apfelsaft übergießen und gut durchkneten. Die Gewürze in einen Gewürzbeutel füllen und zugeben. Abgedeckt eine Woche ziehen lassen- bei mir waren es nur 3 Tage.

Die Zwiebeln fein würfeln und in Gänseschmalz anschwitzen. Den Rotkohl aus der Marinade nehmen und mit anschwitzen. Nach und nach mit der Marinade ablöschen. Die Äpfel und Kartoffeln gerieben zugeben. Weiter garen, bis die Kartoffeln verkocht sind. Die Wildpreiselbeeren unterrühren, mit Salz und Zucker nachschmecken.

An diesem Rezept habe ich persönlich nichts zu verbessern- der einzige Tipp ist Handschuhe zum Zupfen anziehen und nicht allzu matchig verkochen. Die Menge ist für 4 Personen sehr großzügig bemessen und ich habe einiges einfrieren müssen. Das Rotkraut war zwar nach dem Auftauen etwas weicher aber immer noch sehr, sehr lecker.

Dazu gab es Rinderrouladen vom Siebengiebelhof.

  • 4 dünne Rinderrouladen
  • scharfer Senf
  • 1 gekochtes, gevierteltes Ei
  • geviertelte saure Gurke
  • geviertelte  Möhre
  • 2 kleine halbierte Zwiebeln
  • Gemüse- Brühe ggf. Rotwein
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • Looberblat, paar Nelken

Rouladen dünn klopfen, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und ordentlich mit Senf bestreichen. Mit Möhre, Gurke und Ei belegen, zusammenrollen und mit Nadeln fixieren. In einem Topf Öl erhitzen. Die Rouladen in Mehl wenden und mit den halbierten Zwiebeln und scharf anbraten. Mit Brühe und Rotwein zum 2/3 angießen, Gewürze hineingeben und weichschmorren lassen so ca. 2 Stunden.

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Der gefüllte Franzose

Eines Tages, kann man bestimmt übers Internet auch Gerüche übertragen. Dieser gefüllte Frazose ist nämlich echt dufte! Ich hoffe, das Foto ist eucht Anreiz genug, um dieses schlichte und quasi kalorienarme Essen nachzukochen. Es ist ein Gericht, das ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit im Restaurant bestellen würde. Bislang hatte ich das Vergnügen leider noch nicht. Dabei ist der Aufwand gering und das Ergebnis läßt sich sehen.

Rezept für 4 Portionen

  • 4 gute Camembert
  • 4 Scheiben Parmaschinken
  • 100g Walnüsse- kleingehackt
  • 1 EL Honig
  • etwas Weißwein
  • Petersilie
  • 2 Birnen
  • Olivenöl

Camembert halbieren und vorsichtig aushöhlen ohne dabei die Deckel kaputtzumachen. Das ausgehöhlte Innere beiseite stellen. In einer Pfanne Walnüsse ohne Öl anrösten und mit Honig karamelisieren lassen. Mit einem Schuß Weisswein ablöschen. Die ausgehöhlten Käsereste und feingehackte Petersilie druntermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Camembert mit Olivenöl einreiben und die Käse-Nuss-Petersilie Mischung hineigeben. Birnen in Scheiben schneiden und auf die Masse ausbreiten. Ganz oben den Schinken legen und mit Deckel zumachen. Den Camembert mit etwas Öl einreiben und im Ofen ca. 15 Min. bei 180 Grad backen. Wenn der Camembert anfängt davon zu laufen ist er fertig. Den gefüllten Franzosen mit Brot und Salat servieren.

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Neues aus der Weinachtsbäckerei- Kipferle

Die Weinachstbäckerei ist eröffnet. Es gibt jedes Jahr bestimmte Klassiker, die auf der Advent-Kaffeetafel nicht fehlen dürfen. Adventskaffee ohne Vanillekipferl ist wie Weinachten ohne Schnee- nicht schön. Ich habe wirklich viele Rezepte durchprobiert, mit Ei ohne Ei, mit Butter, ohne Butter und immer hieß es kleinlaut von meinem Mann- hmm lecker, aber an die von meiner Oma kommen die noch nicht an. Ich bin ein Perfektionist- so etwas lasse ich nicht auf mir beruhen. Schließlich geht die Liebe durch den Magen- da machen mir Vanillekipferl nicht Strich durch die Rechnung. Tja, die Oma gibts es nicht mehr, die Schwiegermutter findet das Rezept nicht- mein Mann kann dieses gewisse Etwas nicht fachgerecht beschreiben. Also ist Experimentieren angesagt. Und siehe da, nach dem vierten Rezept offenbart sich beim Kaffeetrinken das Geheimnis. Dieses himmlische Gefühl ist laut meiner Schwiegermutter Speiserstärke! Nun ja, DAS kann nun wirklich kein Mann fachgerecht beschreiben.

Rezept: Vanillekipferl

  • 330 g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 100g Butter
  • 180g Margarine
  • 70g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 90g gemahlene Nüsse ( Mandeln, Walnüsse)
  • etwas Zimt
  • Mischung aus Puderzucker und Vanilezucker zum Wälzen

Mehl durchsieben mit Speisestärke, Puderzucker, Zimt, Nüssen und Vanillemark vermischen. Mit Margarine und Butter vermischen und einen geschmeidigen Teig herstellen. 2-3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dieser Menge reicht für etwas 40-50 Kipferle. Ich mache aus dem Teig erstmal kleine ungefähr gleich große Kugeln und forme diese zu kleinen Kipferle. Im Backofen etwas 8-10 Minuten bei 180 Grad backen, wenn sie am Rand leicht braun werden müssen sie raus. Noch warme Kipferle in der Puderzucker vorsichtig wälzen, auskühlen lassen und verschlingen.

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Wenn das Leben dir eine Mango gibt, mache ein Curry draus

Die Kombination Mango und Curry habe ich für mich erst vor ein paar Monaten entdeckt und was soll ich sagen- unschlagbar lecker. Exotische Süße trifft auf einen scharfen Kandidaten. Besorgt euch eine gute Curry-Paste, frisches Hähnchenbrustfilet und investiert in die Mango- die billigen Exemplare sind leider oft sehr faserig. So eine Mango schmeckt nicht, hat wenig Aroma und läßt sich schlecht in ordentliche Stücke portionieren. Auf den ersten Blick erscheint die Zubereitung kompliziert, ist es aber nicht. Die Basis eines Curry ist einfach gemacht. Ein perfektes Essen für Gäste- läßt sich mit etwas Übung leicht im voraus zubereiten und sieht nach spektakulären Kochkünsten aus.

Rezept:

  • 2 EL rote Curry-Paste
  • Currypulver
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Ingwer- daumengroßes Stück
  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Mango
  • Aprikosenmarmelade oder etwas Bananenmus
  • Sojasauce, Fischsauce
  • Limetten oder Zitrone
  • Koriander oder Petersilie ( Koriander mögen nämlich viele nicht)
  • eventuell etwas Joghurt um die Schärfe zu mildern
  • Jasmin- Reis o.ä.

Im Topf etwa 2 EL Öl erhitzen und die Curry-Paste etwas anrösten ca. 2-3 Minuten. Ich füge gerne für ein besseres Aroma etwas Currypulver hinzu. Ingwer schälen und feinreiben. Mit der Paste erhitzen und mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen. Etwa einkochen lassen und den Rest der Milch hineingeben. Köcheln lassen und mit Soja- und Fischsauce ordentlich abschmecken. Die Curry-Pasten haben sehr unterschiedlichen Schärfe. Wer ihr beim Probieren plöztlich das Gefühl bekommt Feuert speien zu müssen, mischt ruhig etwas Marmelade oder pürierte Banane hinein- es mildert etwas die Schärfe. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Nach einer bestimmten Zeit findet ihr bestimmt die richtige Dosierung. Das Curry auf kleiner Flamme köcheln lassen. Hähnchenbrustfilet und Mango in ungefähr gleich große Stücke schneiden. Das Hänchenbrustfilet in einer Pfanne scharf anbraten und zusammen mit der Mango in das Curry hineingeben und ziehen lassen. Mit Limettensaft abschmecken und mit Koriander bestreuen.

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Gewürzkuchen ohne viel Theater

Es wird Zeit sich langsam Weinachtsgedanken zu machen. Sponntann fällt mir sogar der Erste ein: was ist der perfekte Verbannungsort für meine Personenwaage? Unglaublich, seit September lauern schon die Gefahren der Weinachtsnachereien im Supermarkt. Klar- jeder trinkt schon mal gerne beim Grillen einen schönen, heißen Glühwein und dippt nebenbei die Lebkuchenherzen in die Barbecue-Sauce. Als ich dann letzte Woche nicht mehr den Lebkuchenherzen widerstehen konnte, wurde plötzlich eine alte Kindheitserinnerung wach- der Gewürzkuchen. Und da Kuchen ohne viel Back-Theater bei mir ganz hoch im Kurs stehen hier das Rezept. Kein stundenlanges Rühren, Warten und Zutaten zusammensuchen. Schnell, saftig, lecker- was will man mehr. Eine schöne Tasse Kaffee oder Tee und das schlechte Wetter draußen ist im Nu vergessen.  Meine Weinachtsbäckerei hat ja bald eröffnet da ist der Kuchen ein guter Einstieg.


Rezept:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Tasse lauwarme Milch
  • 1 Pck. Schokopuddingpulver
  • 1/3 Tasse Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 2 EL Kakao
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Aprikosenmarmelade oder Pflaumenmus
  • optional- Rosinen in Rum eingeweicht und gehackte Nüsse

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein kleine Backform z.B. für Brownies ausfetten und mit Mehl austreuen. Mehl mit Pudingpulver, Kakao, Backpulver und Gewürzen vermischen. Die Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Abwechselnd nun die lauwarme Milch und die Mehlmischung unterrühren. Öl und Marmelade hinzufügen. Ich mache in den Kuchen noch eine handvoll eingeweichte Rosinen und gehackte Nüsse rein. Den Kuchen je nach Form bei 180 Grad 30-40 Minuten backen- Stäbchenprobe machen. Den warmen Kuchen kann man mit Marmelade bestreichen und mit Kuchenglasur bestreichen. Meiner Version ist nur mit Puderzucker.

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Männergericht- Granatapfel auf Prosecco

So sieht es aus wenn Mann bei Frau Eindruck schinden möchte. Die Frau ist happy weil das Getränk bombastich aussieht und Prosecco bekanntermaßen fast immer geht. Die Stimmung schlägt dann schlagartig um, wenn Frau die Küche betritt und die Sauerei entdeckt.  Aber niemand ist ja perfekt:-)

Also der Granatapfel-Tipp: hohe Schüssel bereitestellen, Gummihandschuhe anziehen und Pullen was das Zeug hält. Und allen die nicht das Bedürfniss verspüren nach diesen Getränk neu streichen zu müssen- ich empfehle sich vor die gekachelte Seite der Küche zu stellen!!!

Prost!

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