Geschüttelt nicht gerührt- Lebkuchen für Ungeübte

Dezember 17, 2012 in Backwelt

Schüttellebkuchen

Ein Weihnachtsklassiker, den ich ich wirklich jedes Jahr backe. Angeblich soll er zwei Wochen in gut geschlossener Dose haltbar sein- das kann ich leider nicht bestätigen. Das Original ist mit Zitronat, da wir es allerdings nicht mögen, ersetze ich es mit kandierter Mango und Rosinen. Das Prinzip ist simple, das Ergebnis lecker. Man braucht nur zwei Schüsseln, eine Waage und einen Teigschaber. Also auch für Ungeübte ohne Mixer leicht zu schaffen.

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Mein Hefeteig-Drama hat ein glückliches Ende gefunden…

September 30, 2011 in Backwelt

Als Kind habe ich schon immer gerne Hefekuchen gegessen, aber stundenlang in der Küche rumzustehen und zuschauen war nicht so mein Ding. Ich hatte früher nie Lust gehabt zu lernen, wie man einen Hefeteig zubereitet. Und glaubt mir, auch das Zuschauen ist noch Garantie für einen gelungen Hefeteig. Hier bewahrheitet sich wirklich der Spruch: Übung macht den Meister. Naja, aber solange es immer jemand gibt, der duftende Kuchen aus dem Ofen hervorzaubert, macht man sich darüber keine Gedanken. Blöd nur wenn diese Person, hunderte von Kilometern weit weg wohnt:-)

Man stellt sich es alles einfacher vor als es in Wirklichkeit ist. Ein perfekter Hefeteig ist allerdings eine Kunst. Man muss behutsam vorgehen- der perfekte Umgang und Pflege sind das A und O. Am Anfang habe ich so gut wie alles falsch gemacht. Meine ersten Versuche waren weder vorzeigbar, geschweige davon essbar. Es gibt da nämlich ein paar Kleinigkeiten, die Hefeteig überhaupt nicht leiden kann. Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Also rechzeitig aus dem Kühlschrank holen. Hefe mag keine heiße Milch- nur lauwarme, meine Hefe habe ich schon mal kaputtgebrüht:-) Und Zugluft geht ja schon mal gar nicht. Erst viele Jahre später begriff ich, warum meine Oma bei Hefekuchen-Backen immer so ein Stress gemacht hat.

Aus dieser Menge kommt ein Hefezopf raus. Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht und aus der zweiten Hälfte habe ich Rosinenbrötchen gemacht.

  • 350g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Eigelb
  • 250ml Milch
  • 70ml Sonnenblumenöl
  • 50g Zucker
  • Prise Salz
  • 20g Hefe
  • für Hefezopf: eingeweichte Rosinen ( warmes Wasser und Rum) / Zitronenabrieb
  • optional: Vanillemark, Nüsse

Meine Hefezopf hatte übrigens 5 Stränge. Die ungeübten sollen erstmal mit drei Strängen anfangen- die Menge der Nervenzusammenbrüche wird somit deutlich reduziert:-)

Erstmal wird der Vorteig vorbereitet. 100ml lauwarme Milch, 30g Zucker, 1 EL Mehl mit zerbröselten Hefe vermischen und mit Tuch abdecken. Nach ca. 15 min müsste die Hefe oben schwimmen. Das Mehl durchsieben und mit Backpulver gut verschmischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und einen Teig herstellen. Er muss nicht allzu perfekt sein- er wird noch weiterverarbeitet. Nun den Teig mit feuchtem Tuch abdecken und auf einem warmen Platz 30 Minuten gehen lassen.(für diejenigen die einen Hefezopf machen- an dieser Stelle die Rosinen und den Zitronenabrieb unterkneten) Durchkneten und nochmal 30 Minuten gehen lassen. Der fertiggeformter Teig soll auf dem Blech noch mal 15 Minuten gehen- somit reisst der Hefezopf o.ä. oben nicht auf. Die Teiglinge mit verquirltem Ei bestreichen und im vorgeheiztem Ofen golbraun backen. Hefezopf braucht etwa 25 Minuten bei 180 Grad. Stäbchenprobe machen.