Backwelt

Gewürzkuchen ohne viel Theater

Es wird Zeit sich langsam Weinachtsgedanken zu machen. Sponntann fällt mir sogar der Erste ein: was ist der perfekte Verbannungsort für meine Personenwaage? Unglaublich, seit September lauern schon die Gefahren der Weinachtsnachereien im Supermarkt. Klar- jeder trinkt schon mal gerne beim Grillen einen schönen, heißen Glühwein und dippt nebenbei die Lebkuchenherzen in die Barbecue-Sauce. Als ich dann letzte Woche nicht mehr den Lebkuchenherzen widerstehen konnte, wurde plötzlich eine alte Kindheitserinnerung wach- der Gewürzkuchen. Und da Kuchen ohne viel Back-Theater bei mir ganz hoch im Kurs stehen hier das Rezept. Kein stundenlanges Rühren, Warten und Zutaten zusammensuchen. Schnell, saftig, lecker- was will man mehr. Eine schöne Tasse Kaffee oder Tee und das schlechte Wetter draußen ist im Nu vergessen.  Meine Weinachtsbäckerei hat ja bald eröffnet da ist der Kuchen ein guter Einstieg.


Rezept:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Tasse lauwarme Milch
  • 1 Pck. Schokopuddingpulver
  • 1/3 Tasse Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 2 EL Kakao
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Aprikosenmarmelade oder Pflaumenmus
  • optional- Rosinen in Rum eingeweicht und gehackte Nüsse

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein kleine Backform z.B. für Brownies ausfetten und mit Mehl austreuen. Mehl mit Pudingpulver, Kakao, Backpulver und Gewürzen vermischen. Die Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Abwechselnd nun die lauwarme Milch und die Mehlmischung unterrühren. Öl und Marmelade hinzufügen. Ich mache in den Kuchen noch eine handvoll eingeweichte Rosinen und gehackte Nüsse rein. Den Kuchen je nach Form bei 180 Grad 30-40 Minuten backen- Stäbchenprobe machen. Den warmen Kuchen kann man mit Marmelade bestreichen und mit Kuchenglasur bestreichen. Meiner Version ist nur mit Puderzucker.

2 Kommentare

  • Katja

    Mein Gewürzkuchen war zwar nicht ganz so fluffig wie der auf dem Bild, wurde aber von Familie und Kollegen für sehr lecker befunden.
    Ich habe ihn noch mit einer dünnen Schicht dunkler Kouvertüre bestrichen und mit Walnüssen verziert. Ein durchaus empfehlenswertes Rezept, das mich geschmacklich an Nürnberger Lebkuchen erinnert.