Backwelt

Nostalgie-Gugelhupf Schwarzwälder Art

Schon lange suchte ich eine Gugelhupf-Form aus Keramik und endlich bin ich fündig geworden. Meine Backform-Sammlung ist nun um ein wunderschönes nostalgisches Stück größer geworden.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns aneinander gewöhnt und der zweite Kuchen ist auch recht  passabel geworden. Der erste Versuch ist total daneben gegangen- der Mülleimer lässt grüßen. Ich bin kein Freund von Creme-Torten oder Pudding-Füllungen. Ab einem bestimmten Alter rächt sich leider der Körper für jede noch so kleine süße Sünde. Aber ein Stück saftigen Gugelhupf geht immer. Diese Gugelhupf-Variante ist gut angekommen, man sollte ihn allerdings einen Tag früher backen, dann zieht er schön durch und wird noch saftiger. Ich habe ihn ohne Alkohol gebacken aber etwas Kirschwasser intensiviert den Geschmack bestimmt perfekt.

Rezept:

  • 200g Margarine oder Butter- Zimmertemperatur
  • 230g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Rum
  • 6 Eier-Zimmertemperatur
  • 280g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 100ml Joghurt oder Milch-Zimmertemperatur
  • 30g Kakao+1 EL Kirschsaft
  • 300g Kirschen- gut abgetropft
  • etwas Zitronenabrieb

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Eier trennen, Eiklar mit etwas Salz halb weichschlagen 100g Zucker hinzufügen und steifschlagen. Eigelbe mit 130g Zucker und dem weichen Fett schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und Vanillemark vermischen und abwechselnd mit Joghurt und dem Eischnee unter die Masse heben. Es verlangt etwas Übung- ich siebe die Mehl-Backpulver-Mischung hinein und hebe es vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Nun die Masse halbieren- in die eine Hälfte kommen Kirschen hinein, in die andere Hälfte Kakao (gesiebt) und der Kirschsaft. Die Gugelhupf- Form ausbuttern und mit Mehl austreuen. Erstmal den hellen Teig mit Kirschen hineigeben , dann den dunklen Teig. Mit einem Schaschlik-Spieß Zick-Zack-Muster hineinmachen und ab in den Ofen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Bei Umluft bei ca. 160° ca. 60 Minuten backen.